Engel IB240 Manual do Utilizador Página 709

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Gesammtzahl aller Beobachter sicher nicht unter 1300 zu veranschlagen sein. Es entfallen daher
auf einen Beobachter im Durchschnitt etwa 9.5 Beobachtungsjahre und auf eine Station 1.7
Beobachter. Von obigen 1155 Beobachtern haben 366 oder 31 Procent auch auf
meteorologischem Gebiete publicirt und kamen [die auf Spalte 847 ff. gesperrt gedruckten]
daher schon im ersten Abschnitte des ersten Theiles dieses Werkes vor.
Beobachter, welche zwanzig oder mehr Jahre (bis 1881) thätig gewesen sind, giebt es nur 161
oder 14 Procent, und zwar vertheilen sich dieselben folgendermassen:
20–29 Jahre 83
30–39 " 50
40–49 " 22
50–59 " 5
über 60 " 1
Die sechs Personen, welche länger als ein halbes Jahrhundert hindurch meteorologische
Beobachtungen angestellt haben, sind:
Looff 52 Jahre
Vogt 52 "
Heydenreich 54 "
Reyger 57 (?) "
v. Clebsatel 58 (?) "
Gronau 71 (?) "
[Sp. 991/992:]
Die beiden zuerst Genannten beobachten heute [April 1883] noch. Dem Berliner Prediger und
Beobachter Gronau aber gebührt von Allen die Palme. „Er war - heisst es in einem Nekrolog auf
ihn - ein so leidenschaftlicher, täglicher Beobachter des Witterungslaufs, dass er, nach seiner Art
und Weise, diesem Geschäft manchen Lebensgenuss aufopferte, und die Beharrlichkeit, welche
er darin bewies, erkaltete auch im höchsten Alter nicht. Selbst in den letzten Monaten eines
85jährigen Lebens, wo er den Lehnstuhl nicht mehr verliess, gereichte es ihm zu einer
Zeitverkürzung, durch eine mühsame tabellarische Nachweisung - die flir jeden Andern eine
abschreckende Geduldsprobe gewesen sein würde - auszumitteln: ob im Durchschnitt der
Witterungswechsel an gewissen Tagen der Woche mit einer vorherrschenden Bestimmtheit
eintrete und ob der unter den Landleuten, sowie unter den niederen Classen des weiblichen
Geschlechts verbreitete Glaube, dass die Regentage )md die Tage heiteren Wetters zwar nicht
unabänderlich, aber wenigstens der grösseren Mehrzahl nach, festgesetzt seien, sich auf
vieljährige Erfahrung gründe.“
Er fand z. B. dass „der Freitag von allen Tagen der Woche das schlechteste Wetter gebracht habe
und am meisten veränderlich gewesen sei“ u. s. w.
Die Vertheilung der Beobachter nach ihrem Beruf habe ich nicht für alle Beobachtungssysteme
durchgeführt, da der Gesammtdurchschnitt für Deutschland zu wenig charakteristische Zahlen
verhältnisse ergeben hätte, sondern nur für die am längsten bestehenden in Württemberg (seit
1825) und in Preussen (seit 1848), welche allerdings stark ausgesprochene Eigenthümlichkeiten
in dieser Beziehung aufweisen.
Berufsarten
Preussen Württemberg
Zahl der
Beobachter
Mittlere Dauer
der
Beobachtungen
Zahl der
Beobachter
Mittlere Dauer
der
Beobachtungen
Aerzte 4 % 18.0 Jahre 30 % 11.1 Jahre
Apotheker 4 " 12.8 " 5 " 7.3 "
Beamte 15 " 12.4 " 3 " 3.6 "
Geistliche 5 " 6.7 " 32 " 10.9 "
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