Engel IB240 Manual do Utilizador Página 708

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Diese kleine Tabelle ist sehr lehrreich und kann zu mancherlei Betrachtungen Ver-
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anlassung gaben. Ich will nur einen besonders wichtigen Punkt zu ihrem besseren Verständniss
hier hervorheben.
Untersucht man des Näheren die Einflüsse, welche auf die meteorologische
Beobachtungsthätigkeit eines Landes in günstigem oder ungünstigem Sinne einwirken, so wird
man bald finden, dass die Oberflächenbeschaffenheit desselben die wichtigste Rolle dabei spielt:
je manigfacher und grösser die vertikale Gliederung seiner Oberfläche ist, um so mehr wird -
ceteris paribus - daselbst beobachtet werden. Nord- und Süddeutschland stehen desshalb, und
nicht bloss wegen der nach demselben Sinne wirkenden Ungleichheit bezüglich der allgemeinen
Kultur, in einem so starken Kontrast zu einander.
Wie mächtig beide Faktoren, Kultur und vertikale Gliederung des Landes, hierbei zur Geltung
kommen, zeigt sich aufs deutlichste bei den preussischen Provinzen; es kommen nämlich auf
100 qm in
Ostpreussen 0.05 Stationen
Westpreussen 0.05 "
Brandenburg 0.06 "
Pommern 0.07 "
Posen 0.01 "
Schlesien 0.21 "
Sachsen 0.12 "
Schleswig-Holstein 0.15 "
Hannover 0.07 "
Westfalen 0.08 "
Hessen-Nassau 0.11 "
Rheinland 0.09 "
Hohenzollern 0.35 "
Welcher Kontrast zwischen den Nachbarprovinzen Posen und Schlesien! Aus jener einförmig
ebenen Provinz, welche zugleich die grösste Zahl von Analphabeten aufweist, existiren nur von
drei Orten meteorologische Beobachtungen, während in dem civilisirteren Schlesien, dessen
südwestlicher Theil von Norddeutschlands grösstem Gebirge eingenommen wird, von 85 Orten
Beobachtungen vorliegen, d. h. von relativ ebensovielen als im Grossherzogthum Baden.
Die bayerischen Kreise, sowie Elsass und Lothringen, zeigen geringere Gegensätze je
untereinander; auf 100 qm entfallen in
Oberbayern 0.17 Stationen
Niederbayern 0.15
"
Rheinpfalz 0.27
"
Oberpfalz 0.09
"
Oberfranken 0.17
"
Mittelfranken 0.19
"
Unterfranken 0.11
"
Schwaben 0.13
"
Elsass 0.46
"
Lothringen 0.18
"
Die genaue Anzahl der Beobachter, denen wir die oben genannte Summe von 12411 Jahrgängen
meteorologischer Beobachtungen verdanken, lässt sich nicht angeben, weil bei mehreren
Stationen dieselben nicht zu ermitteln waren; da indessen die Zahl der auf Spalte 847 ff. mit
Namen und in alphabetischer Reihenfolge aufgeführten Beobachter schon 1155 beträgt, wird die
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