Engel IB240 Manual do Utilizador Página 653

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helm Böckmann, fortsetzte, sind mir meteorologische Beobachtungen aus dem Grossherzogthum
Baden, in seinem damaligen Umfange, nicht bekannt geworden. Erst Wucherer, welcher 1822
als Professor der Physik ans Polytechnikum nach Karlsruhe berufen wurde und auch für die
Fortführung der Beobachtungen daselbst Sorge trug, scheint wieder einen Versuch gemacht zu
haben, mit Hülfe der landwirthschaftlichen Vereine ein Netz „freiwilliger“ Stationen ins Leben
zu rufen; wenigstens erwähnt er in Kastner’s Archiv V, 1825, dass er auf ein desfallsiges
Cirkular von 14, mit Namen aufgeführten Orten Antworten zustimmenden Inhalts empfangen
habe. Ob wirklich Beobachtungen gemacht und wo sie eventuell veröffentlicht worden sind,
habe ich nicht in Erfahrung bringen können.
Einen analogen Versuch unternahm Wucherer’s Nachfolger in der Professur, Stieffel, dem die
Regelung des Beobachtungsnetzes soweit gelang, dass er die Resultate einiger Jahrgänge der
Beobachtungen aus den vierziger Jahren, ausser in dem für’s grosse wissenschaftliche Publikum
unzugänglichen, badischen landwirthschaftlichen Wochenblatte, in Lamont’s Publikationen
veröffentlichen konnte.
„Bei dem Mangel an gedruckt vorliegenden Berichten über dieses Beobachtungssystem, lasse
ich eine Stelle aus einem Briefe Stieffel’s an Mahlmann vom Jahre 1846 hier folgen, worin
derselbe auf das Anerbieten Mahlmann’s, sich dem in Preussen zu begründenden
meteorologischen Institute, namentlich hinsichtlich der Beobachtungsstunden anzuschliessen,
antwortet [Act. Gener. Meteorol. Instit. Berlin, Vol. 2]:
„Der süddeutsche meteorologische Verein hat die Instruction des Hrn. Dr. Lamont in München
nach Jahrbuch der Königl. Sternwarte daselbst 4. Jahrgang 1841 angenommen und in den
Annalen für Meteorologie und Erdmagnetismus Beobachtungen von 1841 bis 44 abdrucken
lassen. Ich habe daher nur nöthig auf dieselben zu verweisen. Instrumente dazu hatte die
Werkstätte der K. Sternwarte zu den billigsten Preisen geliefert.
1
) Für Reduction bedurfte es
dabei keiner Tabellen, da dieselben an dem betreffenden Instrumente selbst in Scalentheilen
angegeben werden. Der Psychrometer hat nach Lamont eine besondere Einrichtung, wonach
ebenfalls ohne Tabelle der Dunstdruck unmittelbar a/jointfilesconvert/330930/bgelesen wird. In der Anlage erhalten Sie
ein Exemplar der Formulare für die Beobachtungen, wie ich sie für die badischen Stationen in
Gebrauch gesetzt habe.
„Bei uns beruht übrigens die Sache nicht auf der Arfordnung der Staatsbehörde und kann als eine
Privatsache betrachtet werden. Zwar hat des landwirthschaftlichen Vereins Centralstelle dahier
schon im Jahre 1834 den Anstoss zum meteorologischen Verein in Baden gegeben, aber ausser
einer jährlichen kleinen Entschädigung für mich, als Leiter, Zusammensteller und Referent im
badischen landwirthschaftlichen Wochenblatte keinerlei Mittel dazu angewiesen, die Beobachter
sind die Eigenthümer ihrer Instrumente und arbeiten freiwillig im Dienste der Sache. Unter
solchen Umständen blieb die Zahl der verlässlichen Stationen nur gering (7) und musste die
Instruction nicht zu hohe Anforderungen stellen. Diese Stationen haben sich auch fast alle i. J.
1842 die neuen Instrumente auf ihre Kosten angeschafft und der Instruction des Münchener
meteorologischen Vereins gefügt. Die Resultate derselben sind in dem landwirthschaftlichen
Wochenhlatte, dann in den Annalen (oben aligeführt) veröffentlicht worden und werden es
künftig in den Annalen der k. Sternwarte bei München, welche La mofit herauszugeben zusagt.
„Ich selbst führe neben und a/jointfilesconvert/330930/bgesehen von dem Münchener meteorologischen Vereine ein
Journal über alle wesentlichen Momente seit November 1826. Seit 1835 incl. enthält dasselbe
auch Aufzeichnung des Dunstdrucks, der Procente der Feuchtigkeit nach August-Psychrometer
und Kämtz Tabelle I S. 295, ferner seit Sept. 1832 genaue Aufzeichnungen der Regenmengen
und seit Jan. 1835 der Verdunstung in Pariser Maass, die Construction des Hyetometers und
Atmometers nach eigener Angabe seit Novbr. 1834 und das Barometer auf 10° R. reducirt und
seit April 1838 damit auch noch eine Reduction aufs Heberbarometer verbunden. Die
Beobachtungszeiten waren Morgens ver-
1) Nach einer Notiz in Lamont 14, IV Einltg.: je 26 Barometer, Thermometer und Psychro-Thermometer.
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