Engel IB240 Manual do Utilizador Página 688

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dem gesammten bei der Schifffahrt betheiligten Publikum gegenüber:
durch Bearbeitung der verschiedenen Seewege; in Segel-Handbüchern;
durch periodische Veröffentlichung der für die Navigation wichtigen sonstigen Erfahrungen und
Ermittlungen;
den einzelnen Schiffen gegenüber:
durch Ertheilung erbetener Informationen, zumal zur Bestimmung der besten Segelwege für
bestimmte Zeiten und Ziele.
3) Die Sturmwarnung, und zwar:
Die regelmässige Sammlung von Beobachtungen über den meteorologischen Zustand der
Atmosphäre auf bestimmten Plätzen an der Küste, sowie im Innern Deutschlands, ferner. auf
solchen Plätzen des Auslandes, deren meteorologische Verhältnisse für die Beurtheilung der
atmosphärtschen Zustände an den deutschen Küsten von Einfluss erscheinen; die regelmässige
Verbreitung von Mittheilungen über den augenblicklichen Zustand der Atmosphäre, sowie die
unverzügliche Veröffentlichung solcher Wahrnehmungen, welche einen gefahrdrohenden
Witterungsumschlag befürchten lassen; die Bearbeitung des in längeren Beobachtungszeiten
gesammelten Materials auf die daraus für die Navigation und Wissenschaft zu gewinnenden
Resultate und deren periodische Veröffentlichung.
4) [Betrifft die durch das Chronometer-Institut vorzunehmende Prüfung von
Schiffschronometern].“
Wie man aus dieser Instruktion ersieht, ist die Deutsche Seewarte ein specifisch nautisches
Institut, in dessen Arbeitsprogramm mehrere die praktische Navigirung betreffende Fragen
aufgenommen sind, welche in anderen Ländern gewöhnlich an besondere Institute
(Hydrographische Aemter, Chronometerinstitute auf Sternwarten, Kompass-Observatorien) zur
Erledigung überwiesen werden. Ein Vergleich der Seewarte mit den maritim-meteorologischen
lnstituten im Auslande ist daher nicht ganz zutreffend.
Zur Lösung der sub 3 gestellten Aufgabe wurde ein Netz von Beobachtungsstationen längs der
Deutschen Küste eingerichtet, welches die „Normalstationen“ Memel, Neufahrwasser,
Swinemünde, Wustrow, Kiel, Keitum, Hamburg und Borkum, sowie die auf den Spalten 845 und
846 dieses Werkes aufgeführten „Signalstellen“ umfasst. Die ersteren sind alle mit Anemograph
und Barograph, einige auch mit Thermograph, die Centralstation Hamburg mit
Registrirapparaten für alle Elemente, ausgerüstet., während direkte Ablesungen der Instrumente
und Beobachtungen der Witterung täglich dreimal [8. 2. 8] gemacht werden; wegen der
Publikation dieser Beobachtungen vergl. Hamburg (A) 1. 12a. 12b. Die Signalstellen (25 an den
Ostsee- und 17 an den Nordsee-Küsten) haben zunächst die Aufgabe, durch Signale den Schiffen
die ihnen von der Centralstelle zugehenden Sturmwarnungen zu übermitteln und ev. die
Küstenbevölkerung auf Ueberschwemmungsgefahr aufmerksam zu machen. Die Signalisten
führen auch ein einfaches Witterungsjournal und beobachten neuerdings die Menge der
Niederschläge, wesshalb die Signalstellen in den zweiten Theil dieses Werkes mit aufgenommen
worden sind. Wegen der zur Herstellung der täglichen Wetterberichte, welche mit
geographischer Uebersicht seit 1876 erscheinen, sowie zur Ertheilung von Sturmwarnungen
getroffenen organischen Einrichtungen ist auf die Jahresberichte [Hamburg (A) 11] der Seewarte
zu verweisen. Zu erwähnen wäre noch, dass auch tägliche Wetteraussichten oder Prognosen
gestellt und, obschon zunächst nur für die Küstengebiete bestimmt, auch dem Binnenlande
übermittelt werden. Die Vorkehrungen der Seewarte ermöglichen ferner das Bestehen der
lokalen Wetterdienste in Sachsen und Bayern, von denen bereits oben die Rede war,
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durch Lieferung des Hauptmaterials zur Herstellung der täglichen Witterungsübersichten und der
daraus gezogenen Prognosen. Eine nähere Besprechung der diesbezüglichen Einrichtungen liegt
ausserhalb des Rahmens dieser historischen Darstellung der Entwicklung der meteorologischen
Beobachtungen in Deutschland. Dagegen scheint mir die Gelegenheit passend, des von der
Deutschen Kriegs- und Handelsmarine, also der Hauptsache nach von Deutschen, bisher
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