Engel IB240 Manual do Utilizador Página 705

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Jahrgänge von daselbst gemachten meteorologischen Beobachtungen passender erscheint; allein,
da der Austausch der Gelehrten der einzelnen Staaten untereinander bis zu einem gewissen
Grade eine Kompensation bedingt, können die folgenden Relativzahlen doch für die
Beurtheilung der Produktivität der Staaten an meteorologischen Schriftstellern verwerthet
werden. Es kommt ein solcher Schriftsteller in
Thüringischen Staaten auf 14 Tausend Einwohner
Braunschweig " 14 " "
Württemberg " 21 " "
Sachsen " 22 " "
Hessen " 23 " "
Bayern " 29 " "
Oldenburg " 32 " "
Mecklenburg " 33 " "
Preussen " 39 " "
Reichsland " 52 " "
Baden " 68 " "
Mit Ausnahme der beiden letzten Zahlen für das Reichsland und Baden werden wir später bei
der Vertheilung der Beobachtungen ganz analoge Verhältnisszahlen wiederfinden. Für das
Reichsland scheint es wahrscheinlich, dass die einschlägige Literatur, welche in französischen
Journalen zerstreut und für mich schwer auffindbar ist, im vorliegenden Werke nicht genügend
zur Geltung kommt. Plausible Gründe für das abweichende Verhalten Badens, welches
hinsichtlich der Zahl meteorologischer Beobachtungen in vorderer Reihe steht, habe ich nicht
ermitteln können; möglich, dass die kleine Zahl einheimischer wissenschaftlicher Zeitschriften
das Ihrige zur Verringerung in der Quantität der Literatur beiträgt. -
Im ersten Abschnitte des zweiten Theiles dieses Werkes werden von 771 deutschen Orten
meteorologische Beobachtungen mit der Gesammtdauer von 12411 Jahren nachgewiesen, so
dass an jedem Orte durchschnittlich 16 Jahre beobachtet worden ist. Die Zahl der Stationen,
welche 50 jährige Beobachtungsreihen besitzen und die auf Spalte 847, 848 mit Namen
aufgeführt sind, beträgt 51, also kaum 7 Procent, nämlich:
50 – 59 Jahre 20 Stationen
60 – 69 " 7 "
70 – 79 " 6 "
80 – 89 " 5 "
90 – 99 " 5 "
100 – 109 " 3 "
110 – 119 " 1 "
120 – 129 " 2 "
130 – 139 " 1 "
über 200 " 2 "
Die längsten Beobachtungsreihen liegen aus Danzig (205) und Berlin (210) vor; leider sind am
ersteren Orte die Beobachtungen Ende 1880 a/jointfilesconvert/330930/bgebrochen worden, ohne dass es den vielfachen
Bemühungen des meteorologischen Instituts in Berlin gelungen wäre, für den ausscheidenden
Beobachter (Strehlke), welcher allein nahezu ein halbes Jahrhundert lang beobachtet hat, Ersatz
zu finden.
In ganz ähnlicher Weise, wie bei den meteorologischen Schriften, nimmt auch die Zahl der
Beobachtungsstationen von Jahr zu Jahr zu. Bis zum Jahre 1620 liegen nur aus zwei Orten
(Dresden und Oels?) Beobachtungen vor; die Zahl der in den einzelnen folgenden Jahren thätig
gewesenen Stationen geht aus der Tabelle II hervor. In derselben bedeuten die Zahlen der Spalte
„Jahrzehnt“, wie viel Beobachtungsjahrgänge in demselben vorhanden sind.
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