Engel IB240 Manual do Utilizador Página 660

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3. Beobachtungsstunden [nach Seyffer’s Vorschlag] 4
a
. 8 3/4
a
. 12, 3 3/4
p
. 9 3/4
p
.
4. Zur Bestimmung des Barometerstandes an der Meeresfläche ein Barometer und zwei
Thermometer nach Kuxhafen, Genua, Neapel und Bordeaux zu schicken.
5. Zur Anschaffung der nothwendigen Instrumente 2 648 Gulden [4 500 Mark] zu gewähren.
Die Regierung nahm dieses Projekt der Akademie, wie Siber [12] berichtet „ mit allerhöchstem
Wohlgefallen“ auf, befahl auch die Verfertigung der Normalinstrumente, forderte indess i. J.
1847, nachdem inzwischen die oben genannte Kommission weitere
[Sp. 905/906:]
Berathungen gepflogen hatte, die Akademie auf, den Gesammtplan zu reduciren, aber „ohne
Dazwischenkunft einer meteorologischen Kommission“.
Diese hatte sich de facto schon vorher aufgelöst, denn - und das war wohl der Grund zu obigem
Reskript gewesen - wegen persönlicher Zwistigkeiten unter einander waren mehrere Mitglieder
aus der Kommission ausgeschieden und hatten v. Moll
und v. Yelin allein gelassen. Seyffer
konnte mit Soldner sich nicht vertragen und später ebensowenig mit Ellinger
; zwischen Imhof
und Gehlen bestand eine ähnliche Spannung.
Erst 14 Jahre später, im Jahre 1831, sollte dieselbe Angelegenheit von der Akademie wieder
aufgenommen werden, und zwar diesmal von Siber allein, der einen recht annehmbaren Plan für
ein Beobachtungsnetz am 17. December 1831 vorlegte. Er vermied, woran das Projekt der
früheren Kommission z. Th. gescheitert war, zu viel ins Programm aufzunehmen: Barometer,
Thermometer, Richtung der Winde und Witterung sollten an etwa 25 Stationen viermal täglich
(6–7, 9–10, 12–1, 8–9) beobachtet werden.
Auch diese Vorschläge wurden nicht verwirklicht. Die einzige meteorologische That - venia sit
verbo - der Akademie scheint die gewesen zu sein, die Beobachter zu Augsburg,
Hohenpeissenberg und Regensburg zu „meteorologischen Beobachtern der Akademie“ zu
ernennen. Als solche figurirten sie im bayerischen Staatskalender.
Gelang es somit der ersten wissenschaftlichen Korporation des Landes nicht, in Anknüpfung an
die grossen Erfolge der Mannheimer Societät ein neues Beobachtungsnetz in dem seit 1777
vereinten Alt- und Pfalzbayern ins Leben zu rufen, so erwies sich ein schon früher, im Jahre
1803, gemachter und nach ganz anderer Richtung abzielender Versuch als ebenso erfolglos. In
jenem Jahre wurde nämlich den k. Landgerichtsärzten durch General-Instruktion vom 28.
Oktober das Aufzeichnen meteorologischer Beobachtungen vorgeschrieben „zum Behufe
medizinischer und statistischer Bestimmungen, sowie zur wissenschaftlichen Förderung der
Meteorologie überhaupt“.
Lamont
[56 p. 119 ff.] berichtet darüber im Jahre 1852 Folgendes:
„Das so grossartig und - vom gelehrten Standpunkte aus - so zweckmässig angelegte
Unternehmen trat wirklich im Jahre 1806 ins Leben, und Aerzte und Meteorologen erwarteten
davon die wichtigsten Resultate.
Der Erfolg fiel jedoch ganz anders aus, denn bis zum heutigen Tage ist nicht ein einziges
Ergebniss zur öffentlichen Kenntniss gelangt. Was mit den Beobachtungen geschehen ist, in
welcher Weise sie fortgesetzt wurden, oder wo die Papiere liegen, ist mir nicht bekannt.
Im Jahre 1838 [vgl. Lamont 5. 7
], als in allen Welttheilen meteorologische Beobachtungen (in
Verbindung mit den magnetischen) nach grossartigem Maassstabe zur Ausführung gebracht
wurden, glaubte ich, dass ein grosser wissenschaftlicher Nutzen aus einer entsprechenden
Bearbeitung der von den k. Gerichts-Aerzten gemachten Beobachtungen gezogen werden
könnte, und ich stellte desshalb den Antrag, dass die den bestehenden Verordnungen zufolge
aufzuzeichnenden Beobachtungen der k. Gerichts-Aerzte unmittelbar an die k. Sternwarte zur
Berechnung und weiteren Bearbeitung eingesendet werden sollten.
Ich zeigte zugleich, dass die abzuleitenden Resultate am zweckmassigsten als Differenzen
zwischen München und den übrigen Stationen sich darstellen liessen, und da an der k.
Sternwarte zu jeder Stunde, Tag und Nacht, der Luftdruck und die Temperatur aufgezeichnet
wurden, so konnte jede auswärtige Beobachtung, zu welcher Stunde sie auch gemacht. wäre,
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